Reisetagebuch — hautnah erleben

Japanreise: Geishas in Kyoto

2009 und 2010 haben Martina und ich Reisen nach Japan unternommen, um uns im Land direkt über die Kultur und die Kunst zu informieren, die ein grundlegender Baustein in einer japanischen Tätowierung darstellt. Nirgendwo hat man für diese Stilrichtung so einen geballten Zugriff auf Inspirationen wie in den zahlreichen Museen, Gärten und Antiquariaten Japans. Zusätzlich wird man in den bis zu 7 oder 8 stockigen Buchläden förmlich von Bild und Schriftmaterial erschlagen, was den Bereich Kunst und Kultur anbelangt.

Wir starteten unsere Reise in Tokio, wo wir als erstes das Sanja Matsuri, eines der größten religiösen Festivals Japans besuchten, zu dem jährlich mehr als 150000 Menschen kommen. Rund um den wohl bekanntesten Tempel Tokios fanden über 3 Tage verteilt, Prozessionen, Bühnentheater und Trommelvorführungen statt, die natürlich mit unzähligen kulinarischen Möglichkeiten abgerundet waren. Hier hatten wir schon zu Anfang das Glück in den von Menschen gefüllten Straßen Asakusas, auf eine ganze Gruppe traditionell tätowierter Japaner zu stoßen.

Diese erwiesen sich als erfreut über unser Interesse und zeigten voller Stolz ihre großflächige Tattoos, was sonst in Japan eher ungewöhnlich ist. Die entstandenen Fotoaufnahmen sind eher selten da das öffentliche auftreten mit tätowiertem Körper auf diesem Fest von den Behörden im vorraus untersagt wurde. Die nächste Etappe war Kyoto, was wohl den kulturellen Höhepunkt jeder Japanreise darstellt. Da sich hier ein Tempel und Garten an den anderen reiht, welche mit Statuen und Wandbildern dekoriert sind, musste auch hier die Speicherkarte der Digitalkamera seinen Dienst erweisen, um die Flut von Eindrücken auf Lebenszeiten festzuhalten. Zum Abschluss war noch Osaka angesagt, was man wohl als die längste überdachte Shoppingmeile in seiner Erinnerung behält, und hauptsächlich von jungen Japanern zum Lusteinkauf besucht wird.

Allerdings trafen wir auch hier auf die ersten sichtbaren Tattoos junger Leute, die ihre Motive wie wir hier in Europa, offen präsentierten. Mit vielen Eindrücken und einigen vollen Speicherkarten, traten wir mit Büchern gefüllten Koffern unseren Heimflug nach Frankfurt an. Zum Schluss möchte ich noch ein paar Namen nennen ohne die uns wohl einige unserer besten Fotos ( tätowierte Yakuza) und das ein oder andere gute Essen ( Kugelfisch Sachimi) entgangen währen.

  • Hori Toshi Bunshei Tattoo Tokio
  • Gotch und Gakkin Harisanmai Tattoo Kyoto
  • Magoshi Chopstick Tattoo Osaka
  • Rico www.Darumagoya.com

Bei diesen Tätowierern ist auch jeder gut aufgehoben, der sich im Land der aufgehenden Sonne mal unter die Nadeln legen möchte.

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